In den ersten Jahrzehnten seit Ihrer Entstehung beschäftige sich die Psychologie insbesondere mit „Therapie und Heilung von Pleiten, Pech und Pannen, Krisen und Konflikten“. Sie widmete sich als Erfahrungswissenschaft dem Stand menschlicher Entwicklung, vor allem seinen Einschränkungen und Begrenzungen.
Seit Mitte der 90er Jahre legen die Neurowissenschaften Forschungsergebnisse vor, die Glück und Unglück als gänzlich unterschiedliche Systeme darstellen. Martin Seligman erkannte früh, welche Bedeutung diese Ergebnisse hatten und begründete die Positive Psychologie als neuen Zweig der akademischen Psychologie. Das Ziel ist die Verlagerung des Brennpunktes, weg von der Erforschung schlimmster Erscheinungen hin zur Forschung darüber, was ein Leben lebenswert macht. Seither beschäftigt sich die Positive Psychologie auf wissenschaftlich fundierter Basis mit folgenden Schwerpunkten: