Mitgliederverbände aus fünf europäischen Ländern haben sich zur Europäischen Gesellschaft für Neurolinguistisches Programmieren (EANLP) zusammengeschlossen.

 

Wie der Deutsche NLP-Verband mitteilte, haben sich auf der konstituierenden Sitzung am Rande des NLP-Kongresses Ende Oktober in Berlin die Gründungsmitglieder aus Deutschland, Frankreich, Holland, Österreich und Rumänien auf eine einheitliche Satzung und das dreiköpfige Präsidium geeinigt. Vorsitzender ist Dr. Jens Tomas, der auch dem deutschen Mitgliederverband DVNLP vorsteht und für den Entwurf der Satzung verantwortlich war. Stellvertreter ist Guy le Gouge (Frankreich), drittes Vorstandsmitglied ist Annemarie Tjerkstra (Holland). Der Vorstand wechselt alle zwei Jahre in Rotation.

 

Zum Anliegen des europäischen Dachverbandes gehört es nach Auskunft von Jens Tomas, „Qualitätsstandards für das Neurolinguistische Programmieren zu sichern und auszubauen". Als Richtlinien für eine Ausbildung legt die Satzung die Curricula des DVNLP fest. So werden durch diesen Zusammenschluss bessere Möglichkeiten für Forschung und Zusammenarbeit im Bereich des NLP erwartet und auch, dass die EANLP auf europäischer Ebene Projekte anschieben und realisieren kann, die in den Mitgliederverbänden so nicht möglich sind.

 

Die EANLP-Geschäftsstelle ist in Berlin beim DVNLP angesiedelt. Dem europäischen Dachverband können laut Satzung nur nationale Mitgliederverbände beitreten, eine Kommission entscheidet über die Aufnahme. Aus der Schweiz gäbe es laut DVNLP bereits eine Absichtserklärung.

 

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