... coacht Führungskräfte bis hin zur Vorstandsebene. Er bildet im eigenen, 1995 gegründeten Institut, zertifizierte Coaches aus, gibt Coaching-Seminare für Teams und Einzelpersonen, hält Vorträge und arbeitet derzeit an einem Buch über "Selbstverständnis und Veränderungsarbeit".

"Mir ist wichtig, dass Menschen sich nicht als Mangelwesen betrachten, wenn sie bemerken, dass Verhaltens- oder Haltungsänderungen notwendig werden. Vielmehr geht es darum, die Kraft der Erkenntnis zu nutzen, dass der Zugriff auf das eigene Veränderungspotenzial immer bereits ein Beleg für die ureigenen Talente ist."

Effizienz-Orientierung und ein neugieriger Respekt vor dem speziellen "Strickmuster" jedes Einzelnen sind für Tom Andreas daher auch kein Widerspruch, sondern unabdingbar miteinander verknüpft, wenn Veränderungsarbeit nachhaltig wirksam sein soll.

Das Studium der "Muster menschlichen So-Seins" zieht sich wie ein roter Faden durch seine Vita: Tom Andreas studierte Philosophie, Germanistik, Ethnologie, Soziologie und Psychologie in Köln. Außerdem bildete er sich in Gestalttherapie und verschiedenen Körpertherapien weiter, sowie in systemischer Therapie. Sein Wissen um die interkulturelle Dimension erweiterte er in ausgedehnten Auslandsaufenthalten. Beruflich mündete diese Vielfalt in der Erwachsenenbildung, wo er bis heute seine Wurzeln weiß. U.a. begleitet er Organisationen aus den Bereichen Medien, Wirtschaft, öffentliche Hand und Kommunen bei internen Veränderungs- und Entwicklungsprozessen.

Das Mitwirken an BerufSZeit empfindet Tom Andreas als spannende Herausforderung, "weil Coaching für den Fach- und Führungskräfte-Nachwuchs im Zuge des bevorstehenden und tief greifenden Wandels Radikalität und Sensibilität zugleich erfordert".

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