John Grinder

John Grinder wurde 1939 im US-Bundesstaat Michigan geboren. Nach seiner Tätigkeit als Undercoveragent der CIA in seinen jungen Jahren wurde er Assistenzprofessor für Linguistik unter Gregory Bateson am Kresge College. Grinder beschäftigte sich intensiv mit der Transformationsgrammatik die auf Noam Chomsky zurückgeht und mit Methoden, Sprache zu modellieren.

Grinder traf auf Bandler an der University of Caliornia in Santa Cruz. Bandler veranstaltete zu dieser Zeit therapeutische "Gestalt-Seminare" die durch die Auseinandersetzung mit dem Werk von Fritz Pearls inspiriert waren.
Grinder nahm an den Sitzungen teil und half Bandler dabei, sich bewußt zu werden auf welche Weise er die erfolgreichen Veränderungen bei den Teilnehmern erreichte. Um zu testen, ob die Analyse gelungen war, wendete Grinder die gewonnenen Erkenntnisse an und leitete eine eigene Gruppe - ebenso erfolgreich wie Bandler selbst.

Diese Art zu Lernen, nannten die beiden "Modellieren" oder "Modelling". Eine Art, die auf Alfred Korzybski zurückgeht, der bereits 1933 in seinem Buch "Science and Sanity" die philosophischen und linguistischen Grundlagen des heutigen NLP formulierte und 1941 den Begriff "Neuro-Linguistik" prägte.

Mit der Modellierungs-Methode analysierten Bandler und Grinder die therapeutischen Fähigkeiten von Fritz Pearls, Virginia Satir und Milton H. Erickson und erarbeiteten damit die grundlegenden Modelle des NLP. Dabei waren ihnen Grinders herausragende Fähigkeiten komplexe sprachliche Strukturen zu erfassen und zu modellieren sehr nützlich.

John Grinder hat sich in letzter Zeit hauptsächlich darauf spezialisiert, NLP Methoden bei der Beratung von Firmen und Organisationen einzusetzen.
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